Mehr Flexibilität beim Renteneintritt

Veröffentlicht am 16.08.2010 in Bundespolitik

Die SPD will mehr Flexibilität beim Übergang vom Berufsleben zur Rente ermöglichen. Denn: Ohne eine höhere Erwerbsbeteiligung von über 60-Jährigen sei die Erhöhung des Renteneintrittsalters faktisch eine Rentenkürzung, warnte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.

Politik müsse die Grundlagen dafür liefern, dass Menschen länger im Erwerbsleben bleiben können, skizzierte Gabriel die Herausforderung. Denn derzeit seien tatsächlich nur 35 Prozent der über 60-Jährigen noch berufstätig. Ohne diejenigen, die beispielsweise nur eine Stunde pro Tag arbeiten oder bereits in Altersteilzeit sind, seien es sogar nur 23 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen.

In dieser Situation drohe "de facto eine Rentenkürzung", warnte der SPD-Vorsitzende am Sonntag im ARD-Sommerinterview. "Ich stehe nicht dafür, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, wenn wir nicht dafür Sorge tragen, dass die Menschen dies auch erreichen können." Gabriel verwies in diesem Zusammenhang auf die gesetzliche Festlegung, die Anhebung anhand der Erwerbstätigenquote zu überprüfen.

Politische Herausforderung sei darum, zunächst den tatsächlichen Anteil der Berufstätigen im Alter zwischen 60 und 64 Jahren zu erhöhen. "Wir müssen etwas dafür tun, dass die Menschen länger im Berufsleben sind." Diejenigen, die wegen Krankheit oder anderer Einschränkungen dies nicht könnten, bräuchten einen leichteren Zugang zur Erwerbsminderungsrente.

Bei der Umsetzung der Reform gehe es also um flexible Übergangsmöglichkeiten, damit die Rente mit 67 "nicht als Rentenkürzung daher kommt", forderte der SPD-Vorsitzende.

 

Homepage SPD OV Freudenstadt - Oberes Wolftal

saskiaesken.de

 www.saskiaesken.de

Lernen Sie unsere Bundestagsabgeordnete kennen.

Werde Mitglied!

Jetzt Mitglied werden

SPD NEWS

04.08.2020 06:22 Kindergesundheit stärken
Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen. Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben.

31.07.2020 06:18 „Aufräumen“ in der Fleischbranche
Arbeitsminister Hubertus Heil räumt wie angekündigt in der Fleischbranche auf. Das Bundeskabinett hat die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Bald werden Werkverträge verboten und Arbeitszeitverstöße strenger geahndet. „Wir schützen die Beschäftigten und beenden die Verantwortungslosigkeit in Teilen der Fleischindustrie“, so der Arbeitsminister. Nicht zuletzt die Häufung von Corona-Fällen in verschiedenen

30.07.2020 12:16 Vogt/Grötsch zu Einreisebestimmungen für binationale Paare
Viele unverheiratete binationale Paare können ihre Partner nun schon seit Monaten nicht sehen und in den Arm nehmen. Diese Situation möchte die SPD-Bundestagsfraktion ändern und hat sich daher mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und fordern ihn zum Einlenken auf. „Die Reisebeschränkungen waren eine wichtige und richtige Maßnahme, um die Ausbereitung des Corona-Virus

30.07.2020 10:15 Katja Mast zur Familienentlastung
Das Kabinett hat beschlossen, das Kindergeld um 15 Euro monatlich zu erhöhen. Damit haben wir unser Versprechen, Familien zu entlasten, heute ein weiteres Mal eingehalten, freut sich Katja Mast. „Monatlich 15 Euro mehr Kindergeld – das wurde heute im Kabinett beschlossen. Das bedeutet 180 Euro mehr pro Jahr. Mit diesem zweiten Schritt der Kindergelderhöhung und der Erhöhung der

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:968141
Heute:6
Online:1