Beitrag im Amtsblatt am 04.10.2019

Veröffentlicht am 04.10.2019 in Gemeindenachrichten

Horber Wohnmarkt

Mehr als 50 Anfragen in einer Stunde für eine Teilort-Wohnung, monatelange Such-Odysseen nach geeigneten vier Wänden in der Kernstadt – der Horber Wohnmarkt ist heiß. Ein Blick auf Immoscout zeigt, dass jedoch die Angebotsseite nicht viel her gibt. 17 Einträge, vier davon jenseits der 1100 Euro Kaltmiete. Für Leute mit schmalem Einkommen – junge Familien, Studenten, Alleinerziehende: Fast nichts zu holen.

Dabei ist die Rechnung einfach: mehr Einwohner gleich mehr Leben, mehr Zukunft. Mit dem Leuco-Areal und der Kaserne auf dem Hohenberg haben wir zwei riesige Spielwiesen, auf denen die hohe Nachfrage bedient werden kann. Wir als Sozialdemokraten werden dabei nicht müde auf vier Dinge hinzuweisen: Neuer Wohnraum heißt nicht immer Einfamilienhaus, Wohnen muss auch mit schmalem Geldbeutel möglich sein, wenn der freie Markt versagt, muss die Kommune ran und bei all dem Baueifer dürfen wir nicht vergessen, dass 600 Leerstände im Stadtgebiet immer noch darauf warten, entwickelt zu werden.

Stadtrat Benjamin Breitmaier

 

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