Freudenstädter SPD – Fraktion auf Erkundungstour zum Grünprojekt 2025

Veröffentlicht am 07.09.2015 in Fraktion

v. r..n.l. Stadtrat Karl Müller, Stadträtin Dr. Anita Zirz und Stadtrat sowie Fraktionsvorsitzender Eberhard Haug

Auf Einladung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) machten sich vergangenen Samstag Mitglieder der SPD – Gemeinderatsfraktion auf zu einer Besichtigung  der Landesgartenschau von Rheinland – Pfalz in Landau. Dabei erhofften sich die Genossen Anregungen für das Freudenstädter Grünprojekt im Jahr 2025.

Die Stadt Landau hat  45000 Einwohner mit stark zunehmender Tendenz und liegt im „Schwallraum“ zwischen Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Geprägt wurde diese Stadt über Jahrhunderte durch den häufigen Wechsel ihrer Zugehörigkeit zu Deutschland und Frankreich. Ende 1990 blieb nach dem Abzug der französischen Soldaten ein groß dimensioniertes Kasernen- und Übungsplatzgelände als Konversionsfläche übrig, deren Gebäude zum Teil noch aus dem Kaiserreich stammen.

In einer über zweistündigen Führung durch das Gartenschaugelände lag der Schwerpunkt auf dem Aspekt der Stadtentwicklung und den politischen Prozessen, die während der Planung und der Realisierung der Landesgartenschau stattfanden. Für die Stadt Landau war die nachhaltige Nutzung des Geländes nach der Gartenschau sehr wichtig. Auf dem ehemaligen Kasernengelände „Estienne et Foch“ soll mittelfristig der künftige Wohnpark „Am Ebenberg“ entwickelt werden. Das etwa 24 Hektar große ehemalige Kasernengelände im Süden Landaus wird damit ein Wohngebiet, in dem sich Stadtvillen mit sozialem Wohnungsbau mischen und so ein neues Quartier ergeben. Durch die Wohnungsbaugenossenschaften wird großer Wert auf Passiv- und Plusenergiehäuser gelegt, ebenso auf gemeinschaftliches Wohnen mit einem Generationenhof. Auch die ehemaligen Kasernengebäude werden in dieses Konzept integriert.

Im Augenblick wird die Fläche geprägt durch mehr als zwei Kilometer lange Blumenarrangements und verschiedene Themengärten, die auch von den Bürgern aus verschiedenen Herkunftsländern und von den Partnerstädten gestaltet wurden. An diesen  Themengärten mit Weinreben, Mandelbäumen, Esskastanien, Tabak und sogar afrikanischen Pflanzen wurde deutlich wie bestimmend die geografischen und klimatischen Bedingungen für die Gestaltung einer Gartenschau sind. Diese Bedingungen in der Pfalz mit einem sehr  milden Klima sind natürlich nicht mit dem rauen Klima im Tal des Forbachs zu vergleichen. Hier müssen im Bereich der Pflanzen ganz sicher eigene lokale Ansätze gefunden werden.

Wichtig waren für die Gruppe auch  die Landauer Lösungen für Eintrittspreise, Verkehrsanbindung und Parkmöglichkeiten, Spielplätze und Angebote für Schulklassen, Barrierefreiheit und der Veranstaltungskalender.

Auch wenn einiges nicht im kleinen Grünprojekt hier bei uns umzusetzen sein wird – allein die Kosten für eine Landesgartenschau liegen in einem anderen Bereich als für ein Grünprojekt -, hat die SPD – Gruppe manche interessante Anregungen mit zurück in den Schwarzwald genommen und wird sie in die vorbereitenden Diskussionen in Freudenstadt einbringen.

Ein 23 Meter hoher Turm fand zum Schluss das Interesse der Schwarzwälder Besucher, soll doch ein 30 Meter hoher Turm im Bereich der Alexanderschanze entstehen.

 

Homepage SPD OV Freudenstadt - Oberes Wolftal

Unsere Bundestagsabgeordnete

Saskia Esken

    Zur Website

Unsere
Landtagskandidatin

Viviana Weschenmoser

    Zur Kandidatinnenwebsite

www.spd-bw.de

Zur Website.

Werde Mitglied!

Jetzt Mitglied werden

SPD NEWS

30.11.2022 19:55 Hartmann/Koß zur Nationalen Strategie gegen Antisemitismus
Besserer Schutz für Jüdinnen und Juden Sebastian Hartmann, innenpolitscher Sprecher;Simona Koß, zuständige Berichterstatterin: Heute wurde die von Nancy Faeser vorgelegte Nationale Strategie gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben (NASAS) vom Kabinett verabschiedet. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das ausdrücklich. „Allen zivilgesellschaftlichen und politischen Bemühungen zum Trotz nimmt der Antisemitismus in Deutschland zu. Insbesondere während der Coronapandemie haben antijüdische… Hartmann/Koß zur Nationalen Strategie gegen Antisemitismus weiterlesen

30.11.2022 19:44 Achim Post zu EU/Ungarn
Orban-Regierung muss jetzt dringend und deutlich nacharbeiten Im Streit über demokratische Standards will die EU-Kommission für Ungarn vorgesehene 13 Milliarden Euro vorerst nicht auszahlen. SPD-Fraktionsvize Achim Post sieht die Orban-Regierung jetzt in der Pflicht. „Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission gegenüber der ungarischen Regierung konsequent bleibt. Voraussetzung für eine Entsperrung der EU-Gelder an Ungarn… Achim Post zu EU/Ungarn weiterlesen

28.11.2022 20:26 Neue Gentechniken: Vorsorgeprinzip muss gelten
Die heutige öffentliche Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft hat den Kurs der SPD-Bundestagsfraktion im Umgang mit neuen Gentechniken bestätigt. Auch für Techniken wie CRISPR/Cas müssen Transparenz und Risikoüberprüfung verpflichtend geregelt bleiben, damit Sicherheit und Wahlfreiheit für die Verbraucherinnen und Verbraucher und für die Landwirte gewährleistet werden können. „Als SPD-Fraktion stehen wir dafür ein,… Neue Gentechniken: Vorsorgeprinzip muss gelten weiterlesen

28.11.2022 20:24 Nicht Beamtenbashing sondern Stärkung des Öffentlichen Dienstes Gebot der Stunde
Ein starker, handlungsfähiger Staat, der Krisen trotzt, ist wichtiger als je zuvor. Dazu steuern die Beamtinnen und Beamten einen großen Teil bei. Daher sind die Äußerungen von Carsten Linnemann (CDU) für uns als SPD-Fraktion inakzeptabel. Sie sind ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Beamtinnen und Beamten, die vielmehr unterstützt werden sollten, sagt Dirk Wiese.… Nicht Beamtenbashing sondern Stärkung des Öffentlichen Dienstes Gebot der Stunde weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:968142
Heute:19
Online:1