Internationale Grüne Woche

Veröffentlicht am 26.01.2009 in MdB und MdL

Renate Gradistanac, MdB

90 Tage Ferien und weniger GEZ
Renate Gradistanac diskutierte auf der
Grünen Woche in Berlin über den Landtourismus

Berlin / Nordschwarzwald. Renate Gradistanac fordert mehr Unterstützung für den Landtourismus. Die SPD-Tourismuspolitikerin nahm im Rahmen der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin an einer Anhörung teil.

Die Grüne Woche ist die jährliche Messe der Ernährungswirtschaft und der Landwirtschaft. Die SPD-Bundestagsfraktion nutzte das Forum zu einer öffentlichen Anhörung von Sachsverständigen im Tourismus-Ausschuss; diskutiert wurde der von der SPD initiierte Koalitionsantrag zur nachhaltigen Stärkung von Bauernhofurlaub und Landtourismus.

„Unser Schwarzwald ist einzigartig“, sagt Gradistanac, stellvertretende tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. „Es muss sich herumsprechen, dass auch Service und Qualität im Schwarzwald einzigartig sind. Wir im Schwarzwald leben vom Tourismus – der Landtourismus muss zu einem wirtschaftlichen Standbein werden.“

Die Experten begrüßten die politische Initiative und forderten Länder, Kommunen und die privaten Anbieter auf, den Landtourismus attraktiver zu machen. Laut Sachverständigen brauche es mehr Angebote für Interessengruppen. Gradistanac: „Familien mit Kindern suchen etwas anderes als Naturfreunde, Senioren haben eigene Bedürfnisse, die Ansprüche von Radfahrern und Wanderern unterscheiden sich.“

Gradistanac warb erneut für „konsequente Barrierefreiheit vom Bahnhof bis zur Pension“, einen funktionierenden ÖPNV und eine bessere Vernetzung des Bauernhof- und Landurlaubs mit anderen Tourismusangeboten.

Die Gästehäuser wären vermutlich besser ausgelastet, wenn die 16 Bundesländer die Sommerferien entzerren würden: Eine Zeitspanne von wenigstens 90 Tagen vom Ferienbeginn in Berlin bis zum Ferienende in Bayern sind laut Gradistanac dabei das Ziel. Nach der bisherigen Sommerferienplanung verringert sich der Zeitkorridor bis 2014 auf 73 Tage.

Der Landtourismus, so Renate Gradistanac, könne mehr Urlauber gewinnen, sobald eine von der SPD geforderte Grundlagenuntersuchung fundierte Daten liefere. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus e.V. will zusätzlich einen „Masterplan für den ländlichen Tourismus“.

Die Sachverständigen forderten die flächendeckende Breitbandverkabelung und mehr Internetwerbung, und sie hoben die Novelle des Raumordnungsgesetzes hervor. Danach bekommen Landwirte, die ihren Hof künftig vor allem als Herberge nutzen wollen, künftig von den Bundesländern eine längere Frist eingeräumt.

Und nicht zuletzt sollten die Anbieter „vom ersten Ferienobjekt an“ für den TV- und Radioempfang weniger GEZ-Gebühren entrichten müssen.

 

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