SPD will familiengerechte Gemeinde

Veröffentlicht am 29.06.2011 in Pressemitteilungen

SPD-Ortsverein will, dass die Stadt Konzepte zum demographischen Wandel entwickelt

Familiengerechte Kommune - der kleine Finger der Bertelsmann Stiftung

Zur Zeit erleben wir eine pulsierende Stadt und ein Überangebot an kulturellem Treiben in unseren Gassen und entlang des Neckarufers. Voller Elan können wir Kraft und Motivation aus der boomenden Gartenschau schöpfen, um uns einer Aufgaben zu widmen, die uns früher oder später einholt. Der demographischen Wandel macht auch vor Horb nicht halt und stellt unserer Stadt die existentielle Frage: Lebst du noch oder stirbst du schon? Die Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit einer Stadt hängt stark davon ab, dass Weichen frühzeitig und vorausschauend gestellt werden. Gerade vor der komplexen Aufgabe der Haushaltskonsoidierung müssen wir Bürger und Politiker uns fragen, wo setzen wir unsere Prioritäten und was sind uns diese Prioritäten wert. Die zentralen Schlüsselthemen dieser Fragestellung müssen hierbei sein: Der demographischer Wandel, generationengerechte Finanzen, Bildung, Integration und soziale Belange.

Auf der Internetplattform www.wegweiser-kommune.de sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Der Gesamtstadt Horb wird bis 2025 eine gravierende Abwanderung der Familien um -1,1 % prognostiziert (im Vergleich zu Nagold +2,3%). Dem entgegen zu wirken und um uns einen Vorsprung gegenüber anderen ländlichen Kommunen zu sichern ist jetzt entschiedenes Handeln gefragt.

Die Bertelsmann Stiftung bietet die "Auditierung familiengerechte Kommune" für ausgewählte Städte an. Die Bertelsmann Stiftung, das Land NRW und die berufundfamilie gGmbH haben das Audit entwickelt, mit der Familienpolitik in Kommunen systematisch und strategisch optimiert werden kann. Die Auditierung benötigt ca. 12 Monate. In diesem Zeitraum wird eine umfassende Bestandsaufnahme der örtlichen familienpolitischen Leistungen vorgenommen, eine Strategie für die verschiedenen Handlungsfelder erarbeitet, Familien und Akteure werden an der Abstimmung der Ziele beteiligt und eine politische Beschlussfassung über Ziele und Maßnahmen für die nächsten 3 Jahre herbeigeführt. Die Kosten für dieses Audit trägt das Land Baden-Württemberg. (Weitere Infos unter: www.familiengerechte-kommune.de)

Warum schon wieder Familien? Familien sind die Keimzellen unserer Demographie und das Rückgrat unserer Gesellschaft! Dort sind im Idealfall die grundlegenden Werte verankert, wie Zusammenhalt, Eigenverantwortung, Solidarität und das Miteinander der Generationen. Familien sind ökonomisch gesehen als langfristige Investoren in unserer Stadt zu betrachten. Darüber hinaus ist die Familienfreundlichkeit einer Stadt längst ein wichtiger Faktor in der örtlichen Wirtschaftspolitik. Horb braucht die jungen Familien. Deshalb müssen die zahlreichen familienpolitischen Leistungen die Horb hat, gebündelt und neu miteinander abgestimmt werden. Institutionen, Verbände und Vereine sollten mit der Stadtverwaltung eine kommunale Verantwortungsgemeinschaft bilden, die nachhaltige familiengerechte Gesamtstrategien, verbunden mit einer hohen politischen Verbindlichkeit, entwickeln. So können längerfristige Investitionsprojekte (z.B. Infrastruktur für die U-3 Betreuung) nicht nur lokalpolitisch abgesichert werden, sondern auch durch sinnvolle Maßnahmen (z.B. sozial gestaffelte Kindergartenbeiträge) begleitet werden.

Horb muss sich positionieren und in öffentlicher und politischer Diskussion ein Familienpolitisches Gesamtkonzept erarbeiten. Dieses soll mit Hilfe des Audit für familiengerechte Kommune geschehen.

 

Homepage SPD Horb

Unsere Bundestagsabgeordnete

Saskia Esken

    Zur Website

Unsere
Landtagskandidatin

Viviana Weschenmoser

    Zur Kandidatinnenwebsite

www.spd-bw.de

Zur Website.

Werde Mitglied!

Jetzt Mitglied werden

SPD NEWS

04.03.2021 20:07 Keine zusätzliche Besteuerung von Renten aus versteuertem Einkommen
Derzeit sind zwei Verfahren beim Bundesfinanzhof (BFH) zur Doppelbesteuerung von Altersrenten anhängig. Im Laufe der kommenden Monate ist mit den Entscheidungen zu rechnen. „Wir werden keine Doppelbesteuerung zulassen. Ob Doppelbesteuerung aber vorliegt, ist eine Frage der Mathematik und der Berücksichtigung von Berechnungsgrundlagen: Gehört zum Beispiel der Grundfreibetrag und der Werbungskostenpauschbetrag zur Berechnungsgrundlage der steuerfrei zufließenden

01.03.2021 15:21 FÜR DEUTSCHLAND. FÜR DICH.
„Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Antworten, die wir mit unserem Zukunftsprogramm geben. Wir schaffen ein neues Wir-Gefühl. Wir sorgen für Veränderungen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir machen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft. Und wir stärken den Frieden und

25.02.2021 20:51 Ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege
Die kirchlichen Arbeitgeber haben einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag und damit eine bessere Bezahlung verhindert. Das ist ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege. Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: „Wir alle wissen: Die Situation vieler Beschäftigter in der Altenpflege ist seit Jahren von Überlastung und Personalmangel geprägt. Gute Pflege braucht aber gute Arbeitsbedingungen und

24.02.2021 19:15 Manöver von Grünen und FDP behindert die Bekämpfung von Hasskriminalität
Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um das Gesetz zur Regelung der Bestandsdatenauskunft erneut zu verhandeln. Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben Mitte Februar 2021 im Bundesrat das dringend notwendige Gesetz ausgebremst, so dass es weiterhin nicht in Kraft treten kann. „Durch ihre Blockade des Gesetzes zur Regelung der Bestandsdatenauskunft verhindern Grüne und

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:968141
Heute:36
Online:1